Fay: Zusätzliche Abgaben verlagern nur das Geschäft

FA Wirtschaft will Luftverkehrsstandort stärken

Frankfurt am Main, 06. Juni 2021 - Der FA Wirtschaft der Frankfurter CDU will den Zugang Deutschlands zum weltweiten Verkehrsnetz stärken.

„Deutschland ist eine Exportnation. Gerade auch unser Mittelstand in FrankfurtRheinMain ist auf eine schnelle Anbindung an globale Wirtschaftszentren angewiesen“, sagte Christoph Fay, Bundesvorstand MIT Deutschland und Vorsitzender des FA Wirtschaft der Frankfurter CDU.

Der MIT-Bundesvorstand hat dazu ein Luftverkehrskonzept 2025 vorgelegt. Der FA Wirtschaft der Frankfurter CDU begrüßt diese Stärkung des Luftverkehrsstandorts. „Wir müssen unsere Schieneninfrastruktur zügig ausbauen und die großen Flughäfen intelligent mit dem Deutschlandtakt im Bahnverkehr vernetzen. So sorgen wir dafür, dass alle Betriebe bestmöglich an das internationale Verkehrsnetz angebunden sind“, stelle Fay klar. „Gleichzeitig verlagern wir so einen Teil des Inlandsflugverkehrs auf die Schiene und schonen unsere Umwelt.“

Der FA Wirtschaft warnt jedoch davor, die Luftverkehrswirtschaft durch zu hohe Klimaschutzauflagen im internationalen Wettbewerb zu schwächen. „Zusätzliche Abgaben verlagern einfach nur das Geschäft von deutschen Unternehmen zur ausländischen Konkurrenz. Damit ist weder dem Klima noch der Wirtschaft geholfen“, warnte Fay. Deswegen lehnt der FA Wirtschaft ein Verbot von Kurzstreckenflügen oder zusätzliche Steuern ab. Christoph Fay: „Es ist auch eine soziale Frage, dass Flugreisen nicht nur für gehobene Einkommensklassen möglich sind.“

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