Steinhardt: WLAN an Schulen endlich sicherstellen!

CDU-Fraktion schlägt „digitale Hausmeister“ für die IT-Wartung vor

Frankfurt am Main, 03. Dezember 2021 - Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Römer, Sara Steinhardt, drängt Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) zu mehr Tempo bei der Versorgung von Schulen mit WLAN.

„Das vollmundige Versprechen der ‚Zielmarke‘ von 100 angeschlossenen Schulen bis zum Ende des Jahres ist nicht eingehalten worden. Bis jetzt sind es nur 59, und da sind die 14 früheren Pilotschulen schon mit eingerechnet. Die Netto-Bilanz der Dezernentin beträgt also in den zwei Jahren seit Beginn des stadtweiten Rollouts 45 von 190 Schulen. Das ist viel zu wenig und viel zu langsam. Ich kann verstehen, wenn Eltern, Lehrkräfte und Schüler keine Geduld mehr haben!“

Steinhardt kritisiert, dass die Prioritäten falsch gesetzt werden: „Eigentlich sollten die 16 beruflichen Fachschulen als erste an der Reihe sein, weil sie besonders dringend gutes WLAN brauchen. Aber selbst diese sind noch nicht alle ausgestattet. Im Bildungsausschuss ist die Stadträtin meiner Frage dazu ausgewichen. Aber ihr muss doch klar sein: Die Berufsschulen müssen jetzt als nächstes alle ans Netz!“

Inakzeptabel findet es die CDU-Stadtverordnete auch, dass den Schulen nicht einmal ein Zeithorizont genannt wird, wann sie mit der WLAN-Ausstattung an der Reihe sind. „Die Schulen hängen in der Luft. Für uns folgt daraus, dass mehr mit den Schulen gesprochen werden muss: Wo wird konkret WLAN benötigt? Welche Lösung wünscht sich die Schule?“ Dabei hält es Steinhardt für einen Fehler, stur am pädagogischen Netz mit Lernzonen festzuhalten. „Es gibt auch Alternativen wie die städtische Museumslösung an der Schillerschule, wo eine freie Netzeinwahl mit schulischen eigenen Endgeräten möglich ist. Die guten Erfahrungen mit flächendeckender Funkausleuchtung sowie hoher Bandbreite, Verbindungsgeschwindigkeit und Flexibilität sollten berücksichtigt werden“, meint Steinhardt und verweist auf die Evaluation: „Für diese Punkte haben sich alle befragten Pilotschulen stark gemacht, weswegen es bei konkretem Bedarf Wahlmöglichkeiten geben sollte.“

Um die Versorgung mit flexiblen Angeboten zu beschleunigen, macht die CDU-Fraktion mit einem umfassenden Antrag Druck. Mit ihm sollen auch die Rahmenbedingungen für den IT-Support an den Schulen verbessert werden: „Die Schulen mit ihren IT-Beauftragten und Technik-AGs können die Wartung von WLAN und PCs nicht allein stemmen. Dafür brauchen sie professionelle, schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Daher schlagen wir die Einführung städtischer ‚digitaler Hausmeister‘ vor, die schnell und einfach erreichbar sind sowie im Notfall direkt vor Ort Hilfe leisten“, so Steinhardt.

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