David: Maske auf statt Schule zu!

CDU-Fraktion sieht Frankfurter Schulen bisher auf richtigem Weg

Frankfurt am Main, 17. November 2020 - Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Römer, Verena David, hält angesichts steigender Fallzahlen bei den Corona-Infektionen die seit Schuljahresbeginn in Frankfurt am Main geltende Maskenpflicht im Präsenzunterricht der weiterführenden Schulen weiterhin für richtig.

„Das gemeinsame Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht und regelmäßiges Stoßlüften sind effektive Mittel zum Infektionsschutz. Die Teilung von Lerngruppen oder ein Mindestabstand in den Klassenzimmern ist für einen sicheren Schulbetrieb in Frankfurt am Main bisher nicht erforderlich, weil wir frühzeitig auf die Maskenpflicht auch im Klassen- oder Kursverbund gesetzt haben. Bisher konnten deshalb fast 100 Prozent aller Schülerinnen und Schüler am Unterricht in der Schule teilnehmen“, sagt die Stadtverordnete zu der aktuellen Diskussion um verschärfte Auflagen für Schulen.

David weiß, dass durch den aktuell sehr dynamischen Verlauf der Pandemie auch mehr Schülerinnen und Schüler von Infektionen, Verdachtsfällen oder Quarantänemaßnahmen betroffen sind. Beunruhigte Eltern und Lehrkräfte hätten sich zudem an die CDU-Fraktion gewandt mit der Sorge, an Frankfurter Schulen würden die übrigen Kinder auch bei positiven Coronafällen in der Klasse weiter den Unterricht aufsuchen und so gegebenenfalls das Virus nach Hause tragen. David versteht die Besorgnis, verweist aber auf den erfolgreichen Frankfurter Weg: „In Frankfurt arbeitet im Gesundheitsamt ein eigenes Team, das sich nur um Tests und Kontaktverfolgung in den Schulen und Kitas kümmert; dies haben andere Städte nicht.“ In Frankfurt sei es daher meistens nur nötig, die infizierte Person selbst und direkte Kontaktpersonen aus der Klasse zu nehmen. Die anderen könnten – mit Maske – weiter die Schule besuchen.

„Wenn die Maskenregel konsequent eingehalten wird und häufiger sowie anhaltend für Durchzug gesorgt wird, besteht nach Ansicht des Frankfurter Gesundheitsamtes, dem wir vertrauen, keine Ansteckungsgefahr. Solange das Infektionsschutzniveau es zulässt, halten wir deshalb Präsenzunterricht für sozial notwendig. Schülerinnen und Schüler haben einen Bildungsanspruch! Nur in der Schule und mit regelmäßigem persönlichen Kontakt zu den Lehrkräften und den Klassenkameraden können sie pädagogisch voll umfänglich unterrichtet werden.“

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