Wiesmann/Erhardt: Schüler brauchen sichere Schulen, durch Luftfilteranlagen und gezieltes Lüften an Schulen. Luftfilteranlagen müssen künftig in allen Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen Standard werden.

Frankfurt am Main, 08. Juli 2021 - Die Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina M. Wiesmann und die CDU-Politikerin und Schulelternbeirätin Claudia Ehrhardt fordern, dass künftig bei allen Neubauvorhaben für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen Luftfilteranlagen Standard werden.

Dies sollte darüber hinaus bei aktuellen und zukünftigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in bestehenden Gebäuden als Standard mit eingeplant werden. Belüftungs- und Umluftanlagen in Bestandsgebäuden müsse die Stadt so schnell wie möglich auf den neuesten Stand bzgl. Desinfektion der Umluft und Anbindung aller Räume an das Lüftungssystem zu bringen. Hierzu sollten die bereitstehenden Bundesmittel abgerufen werden.

Hierzu Bettina M. Wiesmann, die Mitglied im Familienausschuss und der Kinderkommission des Bundestages ist: „Bund und Länder haben für Kinder und Jugendliche umfangreiche Programme zum Aufholen nach Corona aufgelegt, die Förderungen laufen dieser Tage an. Doch wie geht es nach den Ferien weiter? Nur mit normalem Schulunterricht! Deshalb ist es richtig, das Stadtschulamt Frankfurt dringlich aufzufordern, die Förderprogramme des Bundes und Hessens zur Anschaffung von Luftfilteranlagen zu nutzen, um schnellstmöglich Klassenräume sicherer zu machen. Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es bisher keinen Impfstoff gegen das Corona-Virus, deshalb müssen sie den besten technischen Schutz vor Ansteckung erhalten. Ältere Schüler können sich impfen lassen und sollten das auch unbedingt tun. Sie und ihre Eltern sollten sich nicht auf einen indirekten Schutz durch geimpfte Erwachsene verlassen, sondern eine eigene Immunität erhalten.“

Claudia Ehrhardt ergänzt: „Mobile Luftfilter können das Lüften nicht ersetzen, deshalb brauchen wir perspektivisch Luftfilteranlagen, das Thema „Schlechte Luft im Klassenzimmer“ ist nicht erst seit Corona bekannt. Bis dahin müssen die Fenster regelmäßig geöffnet werden. Dazu ist es wichtig, dass ein verbindliches Lüftungskonzept für alle Räume festgelegt wird. Es ist auch nicht nötig, dass die Schülerinnen und Schüler ständig im Durchzug sitzen. Alle 20 Minuten Stoßlüften für wenige Minuten reicht völlig aus. Dazu können CO2-Ampeln oder geeignete Apps genutzt werden, um den Rhythmus einzuhalten. Unser Ziel muss es sein, dass wir sukzessive alle Schulen und Kinderbetreuungseinrichtung mit Luftfilteranlagen nachrüsten. Die jetzt geforderten Maßnahmen sind lediglich Sofortmaßnahmen.“

Beide Politikerinnen sind überzeugt: „Wenn wir die Schulen sicher machen, können wir Schulkinder auch nach den Schulferien den Präsenzunterricht bieten, den sie so dringend brauchen. Eine erneute Schließung von Schulen darf es nur als letztes Mittel geben, denn Kinder brauchen für ihre Entwicklung Schulen und die Gemeinschaft der Gleichaltrigen.“

Mehr zum Durchstarten aus Corona und Hintergrund:

Auf Initiative der Familienpolitiker hat die CDU/CSU-Fraktion des Bundestags am 22.6. das Positionspapier "Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen schützen und gleichzeitig das Durchstarten in Zeiten von und nach Corona ermöglichen" [https://www.cducsu.de/sites/default/files/2021-06/Positionspapier_Durchstarten_nach_Corona.pdf] beschlossen. Darin werden neben Filteranlagen und Impfungen weitere konkrete Maßnahmen gefordert, damit unsere Kinder im Sommer und Herbst wieder zum normalen Leben zurückkehren können.

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